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Sommaire
Couverture Biographie Carte et Photos 1 Der erste Ferientag2 Schlechte Nachrichten?3 Kennenlernen4 Engel oder Teufel?5 Stadt-Rallye in München6 Die Maske fällt7 Die Wahrheit8 Eine unerwartete Begegnung
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Polices
Es ist Sonntagabend. Das Wochenende ist schnell vergangen, eigentlich zu schnell. Ich habe doch noch kurz mit Erika gesprochen. Das Wichtigste ist aber, dass ich Paula getroffen habe und ihr mein ganzes Unglück erzählen konnte. Sie ist seit Jahren eine fantastische Freundin, sie versteht mich immer. Neulich habe ich in einem Roman etwas über ein Mädchen und ihr „Alter Ego“ gelesen, ich finde, bei uns ist das auch so. Sie hat mich beruhigt und gesagt, dass ich auf der deutsch-französischen Jugendbegegnung bestimmt viele nette Leute treffe.
C’est dimanche soir. Le week-end est passé vite, trop vite en fait. J’ai parlé brièvement avec Erika, finalement. Mais surtout, heureusement, j’ai pu voir Paula et lui raconter tous mes malheurs. Elle me comprend toujours, c’est vraiment ma super pote depuis des années. J’ai lu l’autre jour dans un roman qu’on parlait d’« alter ego », ça m’a semblé bien correspondre à notre relation. Elle m’a rassurée, en me disant qu’il y aurait sûrement des gens qui me plairaient dans ce centre franco-allemand.
Als ich ihr von Astrid erzählt habe, hat sie nur gesagt, ihr kleiner Bruder sei doch noch viel schlimmer. Sie hat alles positiv gesehen. Und es stimmt ja auch, wir werden sicher nicht vierundzwanzig Stunden am Tag miteinander verbringen. Auf das Zeltlager hatte ich ja auch nicht besonders viel Lust, aber wenigstens hätte ich dort meine Schulfreunde gesehen. Was mich in Kempten erwartet, ist ein „Abenteuer“, wie Papa sagen würde. Meine Vorfreude hält sich in Grenzen, aber nachdem ich mit Paula gesprochen habe, fühle ich mich etwas besser.
Mama war übrigens echt cool, sie hat uns mit in die Stadt genommen und wir durften uns neue Klamotten aussuchen. Ich habe eine kurze Latzhose und ein ultra-angesagtes Pailletten-T-Shirt genommen. Mama hat gesagt, dass es mir gut steht und dass die Sachen super zu meinen honigblonden Haaren und meinen hellbraunen Augen passen. Nicht schlecht! Ich habe zwar nicht vor, dort irgendjemanden kennen zu lernen, aber ich kann die Sachen ja auch in der Schule anziehen – in sechs Wochen. Zu Astrid war ich nett, es ist mir nicht mal besonders schwer gefallen. Und auch sie hat sich richtig Mühe gegeben, damit wir noch zwei schöne Tage zu Hause haben. Jetzt geht es bald los, und ich sehe nicht mehr alles schwarz.
Maman a été sympa, elle nous a même emmenées en ville pour qu’on choisisse chacune des vêtements. J’ai opté pour une salopette short et un t-shirt à paillettes hyper tendance. Maman m’a dit que ça allait bien avec mon au teint, et que l’ensemble mettait en valeur ma chevelure couleur miel et mes yeux noisette. Waouh ! Je ne suis pas du tout dans l’idée de rencontrer qui que ce soit, mais au pire je garderai cette tenue pour le lycée … dans six semaines. J’ai été gentille avec Astrid, sans trop me forcer d’ailleurs. Il faut dire qu’elle-même a tout fait pour que ces deux jours à la maison se passent bien. Bref, le départ est imminent, et je ne vois plus tout en noir.
Montagmorgen, 9 Uhr 45. Wir stehen am Bahnsteig. Mama gibt uns die letzten Anweisungen. Sie möchte, dass wir uns regelmäßig melden, dass wir uns nicht die ganze Zeit streiten und dass wir Fortschritte in Französisch machen. Kein Problem, nichts leichter als das. Wir nicken folgsam – wenn es drauf ankommt, halten Astrid und ich zusammen – und steigen schließlich in den Zug. Mama hat Tränen in den Augen, sie steht am Gleis und sieht uns winkend hinterher. Ich hasse den Moment des Abschieds.
Ich ziehe mein Handy aus der Tasche und schicke Paula eine Nachricht. Sie fehlt mir jetzt schon. Heute trifft sie Arno. Er ist ein netter Typ, sie mochte ihn sofort, als er im zweiten Schulhalbjahr zu uns aufs Gymnasium gekommen ist. Er hat sich zuerst nicht sonderlich für sie interessiert, aber als sie sich dann auch im Schulorchester getroffen haben, haben sie sich super verstanden. Und jetzt spielen sie auch noch zusammen in der Brass Band einer gemeinsamen Freundin. Ganz klar, die beiden beäugen sich. Er spielt Posaune, Paula Trompete, und dass Blasinstrumente die Geselligkeit fördern, ist ja altbekannt. Ich bin leider komplett unmusikalisch. Ich kann es nicht erwarten, dass sie mir erzählt, was passiert ist. Mein Tag wird dagegen sicherlich nicht besonders lustig werden.
Je sors mon portable et j’envoie un message à Paula. Elle me manque déjà. Elle voit Arno aujourd’hui. C’est un gars sympa, elle l’a tout de suite bien aimé lorsqu’il est arrivé en cours d’année. Lui, il ne semblait pas s’intéresser plus que ça à elle mais lorsqu’ils se sont retrouvés dans l’orchestre du lycée, ils se sont rapidement bien entendus. Et là, ils se sont trouvés, encore par hasard, dans une fanfare organisée par une copine en commun. Les deux, c’est clair qu’ils se tournent autour. Lui joue du trombone, et elle de la trompette. Eh oui, c’est bien connu : les instruments à vent, ça rapproche ! Moi je suis nulle en musique. J’ai hâte qu’elle me raconte sa journée, d’autant que je pense que la mienne ne sera pas des plus amusantes.
Wir sind angekommen, alles hat gut geklappt. Astrid hat lange geschlafen, so dass ich in Ruhe lesen und ein bisschen in den sozialen Netzwerken surfen konnte. Ich muss zugeben, dass ich jetzt doch ganz schön aufgeregt bin, wenn ich an die kommenden zwei Wochen denke. Ich bin zwar immer noch auf Mama sauer, weil sie uns einfach angemeldet hat, ohne uns zu fragen, aber seit der Abfahrt am Düsseldorfer Hauptbahnhof schaffe ich es immer besser, mir etwas Schönes vorzustellen. Jetzt kann ich es kaum noch erwarten, im Freizeitheim zu sein.
In Kempten in der Bahnhofshalle wartet ein Busfahrer auf uns. Er steht in einer Gruppe von Jugendlichen und hält ein Schild hoch: „Deutsch-französisches Zentrum – Centre franco-allemand“. Manche sehen ganz nett aus, andere eher verstockt oder langweilig. Wie in der Schule eben. Ich merke sofort, dass mehr Französisch als Deutsch gesprochen wird. Ich glaube, ich werde mich ganz schön anstrengen müssen. Astrid hat sich neben einen sympathisch aussehenden Jungen gestellt, der irgendwie aus der Reihe fällt, er scheint weder Deutscher noch Franzose zu sein. Ich warte immer darauf, dass jemand kommt und mich anspricht, Astrid geht dagegen direkt auf die Leute zu und fängt sofort ein Gespräch an.
Un chauffeur de bus nous attend dans le hall de la gare de Kempten. Il tient une pancarte « Deutsch-französisches Zentrum – Centre franco-allemand » au milieu d’un groupe de jeunes. Certains ont l’air sympa. D’autres coincés ou pas rigolos. Bref, comme au lycée. J’entends que ça parle français, plus qu’allemand d’ailleurs. Il va falloir vraiment faire des efforts. Astrid s’est rapprochée d’un gars avec une bonne tête mais différent, ni Français, ni Allemand. Si moi j’attends qu’on vienne me chercher, elle au contraire sait engager la conversation avec n’importe qui.
 „Elisa, das ist Adel. Er ist Syrer und lebt seit zwei Jahren in Deutschland. Er kann super gut Deutsch, besser als wir Französisch. Und er kommt aus Berlin – cool, oder?“Ich weiß nicht, was ich sagen soll. Was genau findet sie jetzt eigentlich cool: Dass er Syrer ist, dass er gut Deutsch kann, oder dass er aus Berlin kommt? Was ich cool finde, sind ihre neuen Freunde, denn so steigen die Chancen, dass ich endlich meine Ruhe habe. Aber so kann ich das natürlich nicht sagen. Ich antworte daher nur: „Ah, wie toll.“
Dann drehe ich mich weg, um mir die anderen Teilnehmer ein bisschen näher anzuschauen. Ich habe da nämlich auch jemanden gesehen. Franzose, blond, hübsches Gesicht. Paul heißt er. Anscheinend ist er nicht allein gekommen, sondern mit zwei Kumpels. Er ist ziemlich cool angezogen, ich mag seinen Pulli, seine Turnschuhe und vor allem sein Lächeln. Er ist ziemlich lustig, und das weiß er auch. Er merkt natürlich, dass alle Blicke auf ihn gerichtet sind, die Anderen hängen ihm an den Lippen, ob Jungen oder Mädchen, und das, obwohl ein Teil der Gruppe gar nicht versteht, was er sagt. Es müssen Deutsche sein, wie ich. Ich gehe etwas näher, um zu verstehen, worum es geht. Er spricht über Tiktok und das Video von Barack Obamas Tochter, die einen berühmten Rapper imitiert und damit einen Mega-Hype ausgelöst hat.
Et je me retourne pour mieux voir les gens qui m’entourent. Moi aussi, j’ai repéré un garçon. Un Français, blond et plutôt beau à la première impression. J’entends qu’il s’appelle Paul. Apparemment il n’est pas venu tout seul mais avec deux copains. Son look me plait, j’adore son sweat, ses baskets mais surtout son rire. Il a l’air drôle et d’ailleurs, il le sait. Il voit bien tous ces regards tournés vers lui, filles et garçons boivent ses paroles, même si une partie du groupe ne semble pas comprendre tout ce qu’il dit. Ce doit être des Allemands comme moi. Je m’approche un peu plus pour connaitre le sujet de conversation. Il est question de Tiktok, et d’une vidéo de la fille d’Obama qui a fait le buzz lorsqu’elle a repris une chorégraphie d’un rappeur célèbre.
Eigentlich ist es mir scheißegal, doch ich muss feststellen, dass alle Bescheid wissen. Kulturelle Unterschiede gibt es in dem Fall nicht, weil es um die USA geht; da sind die Maßstäbe für alle Jugendlichen in Europa die gleichen. Ich will nicht arrogant sein, schließlich kenne ich das Video auch, doch ich muss automatisch an die Arte-Reportage zu denken, auf die meine Mutter mich aufmerksam gemacht hat: „Tiktok – Wenn die App zur Gefahr wird“. Eine Woche lang hat sie von morgens bis abends auf mich eingeredet, ich solle doch endlich diese Sendung anschauen, in der alle Risiken der Video-App in wenigen Minuten erklärt werden. Ich habe schließlich nachgegeben, wie immer, nicht aus Überzeugung, sondern aus Resignation. Aber seither sehe ich die Videos, die ich bekomme, mit anderen Augen. Ich selbst verschicke nicht viele. Ich bin eher verrückt nach Instagram.
Und da piept auch schon wieder mein Handy. Paula hat ein Foto von sich und Arno beim Eisessen gepostet. Soweit nichts Besonderes, aber ich würde wirklich gerne wissen, was zwischen den beiden läuft.
D’ailleurs, mon portable bipe. Paula vient de publier une photo d’elle et d'Arno, en train de manger une glace. Rien de compromettant, mais j’aimerais vraiment savoir ce qu’il se passe entre eux.
Ich nehme mir vor, ihr später eine Nachricht zu schicken, wenn wir im Ferienzentrum sind. Die Diskussion über das Tiktok-Video bricht ab, als der Busfahrer zur Abfahrt ruft. Ich folge Paul mit den Augen. Er hat mich bisher überhaupt nicht bemerkt. Die Gruppe um ihn herum hat sich aufgelöst, aber er redet weiter mit seinen Kumpels. Er scheint ganz schön gesprächig zu sein. Ich war so auf ihn konzentriert, dass ich Astrid ganz vergessen habe, die sich immer noch mit Adel unterhält. Es ist wirklich erstaunlich, wie schnell sie mit anderen in Kontakt kommt. Als wir aus der Bahnhofshalle kommen, ist es sonnig und warm. Ich sage mir, dass das vielleicht ein gutes Zeichen ist und die Ferien eigentlich ganz gut anfangen.
Im Bus setze ich mich neben ein Mädchen, dass ganz okay aussieht, sich dann aber schnell als ziemlich uncool herausstellt. Sie ist Deutsch-Französin und lebt in Marseille. Ihr Vater kommt aus dem Schwarzwald. Sie liebt klassische Musik und kann mit sozialen Netzwerken nichts anfangen. In der Gruppe, die sich um Paul geschart hat, war sie nicht dabei, sie findet, dass er „ein angeberischer Schönling“ ist. Ich wäge innerlich zwei Möglichkeiten ab: Entweder ist sie total in ihn verschossen und will es nicht zugeben, oder ich kann mich freuen, im Rennen um den großen Blonden mit den braunen Augen eine Konkurrentin weniger zu haben.
Pendant le trajet, je m’assois à côté d’une fille qui a l’air sympa, mais qui s’avère rapidement être un peu coincée. Elle est franco-allemande, vit à Marseille. Son père vient de la Forêt-Noire. Elle adore la musique classique et n’est pas du tout branchée sur les réseaux sociaux. Elle n’a d’ailleurs pas voulu participer à la conversation autour de Paul qu’elle qualifie de « BG prétentieux ». Intérieurement je pense à deux possibilités : soit elle craque pour lui et ne veut pas l’avouer, ou alors j’ai de la chance, et je peux l’éliminer des prétendantes du grand Blond aux yeux noisette.
Ich sehe mich um und zähle insgesamt etwa zwanzig Teilnehmer. Ich weiß nicht, ob schon alle da sind, oder ob manche vielleicht schon im Freizeitheim auf uns warten oder später noch dazu kommen. Sollte die Gruppe komplett sein, scheint sie mir zwischen Jungen und Mädchen und vom Alter her relativ ausgeglichen. Die paar jüngeren Teilnehmer wie Astrid fallen da eigentlich nicht weiter auf. Bei den Jungen sticht natürlich Paul heraus. Obwohl er ganz hinten im Bus sitzt, hört man ihn reden und lachen. Meine Nebensitzerin tut so, als würde es sie schrecklich nerven (aber tut es das wirklich?), während ich mich ab und zu unauffällig umdrehe, da ich sein Gesicht sehen möchte. Der Typ hat etwas Besonderes, ganz klar. Ich frage mich, ob ich es wohl schaffe ihn anzusprechen, und wenn ja, wie und wann. Aber könnte nicht auch er sich für mich interessieren? Ich meine, warum sollte ein cooler und gutaussehender Junge mich nicht einfach mal ansprechen? Das kann doch nicht so schwer sein!
Die Fahrt dauert etwas weniger als eine Stunde. Das Ferienzentrum sieht von außen ziemlich langweilig aus, aber innen ist es richtig gemütlich. Unsere Gruppe hat insgesamt vierundzwanzig Teilnehmer, aber es sind zur gleichen Zeit noch andere Gäste im Haus, wie uns bei der Ankunft die beiden Betreuer erklären.
Le trajet dure un peu moins d’une heure. Le centre de vacances est une bâtisse plutôt quelconque vue de l’extérieur, mais qui s’avère très cosy à l’intérieur. En fait, notre groupe franco-allemand est constitué de 24 personnes mais il y aura aussi d’autres pensionnaires, nous expliquent à l’arrivée les deux animateurs qui nous accueillent.
Julien und Iris sind in den nächsten Tagen unsere Bezugspersonen. Sie sprechen beide Sprachen fließend, sehen jung aus, tragen coole Klamotten und haben eine lockere Art, auch wenn sie betonen, dass wir die Regeln und die Uhrzeiten beachten sollen. Um 18 Uhr 30 sollen wir zum Abendessen in den Speisesaal kommen. Ungläubiges Staunen legt sich auf die Hälfte der Gesichter, die Franzosen glauben, nicht richtig gehört zu haben. Nachdem Julien die Ankündigung auch auf Französisch übersetzt hat, ist allen klar: In Deutschland isst man tatsächlich um halb sieben zu Abend! „Total verrückt!“ ruft Paul, der sich seinen Kommentar natürlich nicht verkneifen kann.
Bis es losgeht, können wir noch in Ruhe unsere 4-Bett-Zimmer beziehen, drei für die Mädchen, drei für die Jungen. Mich haben sie mit Astrid, dem Mädchen aus dem Bus, das Clara heißt, und einer weiteren Französin einquartiert. Sie heißt Chloé und ist mir schon am Bahnhof aufgefallen. Das Zimmer ist ziemlich groß, wir haben sogar unser eigenes Bad – was für ein Luxus! Dabei dachte ich, dass wir uns die Duschen und das Klo mit der ganzen Gruppe teilen müssen. Wenn ich eine kurze Zwischenbilanz ziehe, muss ich sagen, dass es bisher nicht das Geringste auszusetzen gibt: Astrid, die Anreise, die anderen Teilnehmer, das Freizeitheim – alles bestens, ich bin selbst erstaunt, wie glatt alles läuft. Als ob sämtliche Sterne und Planeten sich zur perfekten Konstellation zusammengefunden hätten, um unsere Ferien zu einem Erfolg werden zu lassen. Paula schickt mir eine neue SMS. Sie schreibt, dass sie total happy ist, weil sie sich am Nachmittag mit Arno getroffen hat.
En attendant, nous avons le temps de nous installer tranquillement dans les chambres de quatre (trois pour les filles et trois pour les garçons) qui nous ont été attribuées. Je me retrouve avec Astrid, la fille du bus qui s’appelle Clara, et une autre Française, Chloé que j’ai déjà repérée dans le hall de la gare. La chambre est assez spacieuse, on a même une petite salle d’eau et des toilettes. Le grand luxe ! Moi qui m’attendais à ce que nous partagions les sanitaires, je suis ravie ! Astrid, le trajet, le groupe, le centre… je n’ai pour l’instant rien à dire, et cela m’étonne presque. Comme si tout s’organisait pour que ces vacances soient réussies… Au même moment, je reçois un sms de Paula qui me dit qu’elle est trop contente car elle est sortie cet après-midi avec Arno.
Schon wieder eine gute Nachricht, es will gar nicht mehr aufhören. Ich bin derart euphorisiert, dass ich Astrid feierlich verkünde, gleich eine SMS an unsere Eltern schicken zu wollen, um ihnen mitzuteilen, dass wir gut angekommen sind. Sie sieht mich ungläubig an. „Was ist denn mit dir los?“, scheint ihr Blick zu sagen. Ich lächele sie an, ich bin stolz auf mich. Ich hatte überhaupt keine Lust auf diese Jugendbegegnung, und jetzt könnten es vielleicht die besten Ferien meines Lebens werden.
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